Librem Mini bald fertig zur Auslieferung

Librem Mini
Bild: Librem Mini | Quelle: Purism | Lizenz: CC-by-SA 4.0

Im März stellte die Firma Purism das Konzept des Librem Mini vor, einen Mini-Rechner mit den Ausmaßen 12,8 × 12.8 × 3.8 cm und einem Gewicht von rund zwei Pfund, der als CPU über einen Intel Core i7 8565U der Baureihe Whiskey Lake verfügt. Der kleine Rechner bietet Platz für bis zu 64 GByte RAM sowie eine SATA-III-SSD und einen M.2-Steckplatz für SATA III oder NVME x4.

Genügend Interesse

Die Produktion war an die Maßgabe geknüpft, dass Vorbestellungen für mindestens 50.000 US-Dollar eingehen. Dieses Ziel wurde Anfang April erreicht und die Produktion gestartet. Jetzt ist die Hardware fertig zum Versand.

PureBoot integriert

Wie die anderen Produkte von Purism wird auch der kompakte Rechner mit PureOS als Betriebssystem sowie Unterstützung für PureBoot und Librem Key auf dem neuesten Stand der Technik sein, was Datenschutz und Sicherheit betrifft.

Der bereits 2018 vorgestellte Librem Key sorgt zusätzlich dafür, dass Manipulationen nicht unerkannt bleiben. Softwareseitig kommt das von der Free Software Foundation als vollständig frei anerkannte PureOS zum Einsatz. Dabei handelt es sich um die hauseigene Distribution auf der Basis von Debian.

Coreboot wird angepasst

PureBoot beinhaltet auch Coreboot, an dessen Anpassung an das Mainboard des Librem Mini die Entwickler derzeit noch arbeiten. Sobald die Portierung abgeschlossen ist, werden die Geräte an die Vorbesteller ausgeliefert. Der Librem Mini kann weiterhin im Shop von Purism bestellt werden. In der Grundausstattung kostet der kleine Rechner 699 US-Dollar.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten

Auf der Webseite von Purism erschien kürzlich ein Artikel mit Anregungen zur Nutzung des kleinen Rechners. Neben dem Einsatz als Media-Center mit ausschließlich freier Software bietet er sich etwa als Desktop-Rechner, Server, Retro-Gaming-Station an.

Kommentare

2 Antworten zu „Librem Mini bald fertig zur Auslieferung“

  1. Avatar von Simon
    Simon

    „In der Grundausstattung kostet der kleine Rechner 699 US-Dollar.“

    Das wären in der EU also über 1000 Euro. Für den Preis ist das Ding meiner Meinung nach für Privatanwender uninteressant, gerade auch wegen der Intel UHD Graphics 620. Selbst „low cost“ Grafikkarten von AMD oder NVIDIA sind in Benchmarktests mindestens um den Faktor 3 schneller.

    1. Avatar von kamome
      kamome

      Vielleicht ist das Teil auch nicht als Gaming-Rig gedacht? 😉 Auch die Fraktion „Hauptsache billig“ ist wohl nicht Zielgruppe!

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